Seelenwerke
Seelenwerke

Im Antlitz des Traumes

Tanz den Sternen hinterher

wenn du dieser Welt entfliehst.

In diesem Raum, so glitzernd leer

obwohl du in deinem Bette liegst

Gevatter Schlaf dich zärtlich wiegt

wo das Lachen die Tränen besiegt.

 

Fort, nur fort

zu fliehen von diesem Ort

wo der Geist sich im Kerker des Körpers verbirgt

die Furcht den Mut küsst und sich im Hass verliert.

 

In jener neuen Welt,

sich rote Bäche sanft ergießen,

der goldene Himmel dich zu sich winkt,

sich dem Weltenschmerz verschließen

wo der Tod in seinem Grab versinkt.

 

Umgeben von Engelsduft

von der roten Dämmerung sanft umarmt

siehst du den eisigsten Winter,

der sich einer zarten Rose gütig erbarmt.

Viele Türen und dahinter

verbergen sich die Antworten auf alle Fragen

Zeit misst man hier nicht in Tagen,

hier entscheidest du über den Weltengang

zerfließt harmonisch mit jener Welt

hörst du der Vögel Triumphgesang ?

Nichts, was sie am Boden hält.

 

Atmend im tiefsten Traumesfieber,

umwittert von der Ewigkeit

zum Flug mach dich rasch bereit

Liebe wird dein Flügel sein,

nichts was dich noch hält.

In deinem Kopf, eine ganze Welt !

Komm und sieh` hinein,

doch eile, denn bald erwachst du wieder ...

(Aus dem Buch "Feuertaufe"-Sebastian Radu Groß)

 

 

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